BunBo 2026

Herrentagstour…

…war gestern. Heutzutage sind die reinen Herrengruppen selten. Wir bevorzugen den Familienausflug und beginnen ihn wie einen regulären Urlaubstag mit einem enspannten Frühstück auswärts. Die Fahrt Richtung Berlin verlief störungsfrei und die Reisenden aus der Landeshauptstadt fanden sogar einen Parkplatz in Stegnähe. Das Boot war schnell übernommen – und wie letztes Jahr begannen wir den Törn bei starkem Platzregen.

Nach kurzer Fahrt erreichten wir den geplanten Liegeplatz und wurden dort von den Anglern vertrieben, die zwar am Ufer saßen, ihren Köder aber mit dem Boot mitten auf dem See platziert hatten. Die Fänge des Tages waren ein kleiner Köderfisch und ein 2kg Blei.

Später am Abend wurde es zunehmend kalt, ein kleiner Gewitter zog vorbei – und kurz vor dem Zubettgehen beglückte uns ein vermutlich ziemlich großer Fisch mit einem herzhaften Biss an den Köder. Beim Einholen arbeitete die Bremse der Rolle, das machen nur große Fische. Leider schlitzte der Haken aus – aber die Schnur blieb heil.

Vom Fang der ersten Fischs hier ein [Video].

Der Superkarpfen

Nach einer eiskalten Nacht vernebelte uns der Morgen gehörig die Sicht, doch die Sonne ließ sich blicken, vertrieb den Nebel und wärmte uns angenehm beim Frühstück.

Ein Abstecher zum Wolziger See brachte uns 2kg Fisch zum Abendessen, so dass wir geräucherten und gebratenen Fisch genießen konnten. Wir entschieden uns im Interesse eines weiterhin großen Angelerfolges, am Abend wieder unseren angestammten Liegeplatz anzusteuern. Hier gab es dann einen 5kg schweren Spiegelkarpfen am Haken, welcher erfolgreich angelandet, aber dann mangels passender Topfgrößen wieder freigelassen wurde. Das aufregende Video gibt es [hier].

Spät am Abend rumpelten dann zwei Rotaugen am Köder rum, die aber letztlich auch wieder schwimmen durften.

Badetag

Nach einer eiskalten Nacht mit niedrigen einstelligen Temperaturwerten weckte uns die Sonne und versprach einen wunderbar sonnigen Morgen. Der feminine Teil der Reisegruppe ließ sich ein extrem erfrischendes Bad nicht nehmen. Die Herren bevorzugten die warme Dusche.
Danach gab es Kaffee und ein ausgiebiges Frühstück.

Der Tag selbst verlief dann ziemlich unspektakulär, wir fuhren mit dem BunBo ein wenig in der Gegend rum – der kleine Motor war dabei überraschend durstig.

Nachfolgend zwei Suchbilder (rechts sind nicht die Kormorane gemeint):

An der Angel landeten wieder Brassen und jede Menge Plötzen. So gab es Fisch geräuchert und gebraten.

Ein neuer Follower

Wie gestern war auch diese Nacht sehr kalt, jedoch versprach die Morgensonne wieder einen schönen Tag. Die Damen ließen sich auch diesmal zu einem -wenn auch sehr kurzen- Bad in den Wogen verführen.  Den Vormittag verbrachten wir mit Kaffee, Frühstück und Angeln, letzteres heute ohne Erfolg. Unser letzter gefangener Fisch war ein Blei gestern Abend, den wir auf Wunsch einer einzelnen Person wieder frei ließen…

Wir verabschiedeten uns am  Nachmittag von unserem Ankerplatz und traten die etwa einstündige Fahrt zur Basis an. Wir freuten uns auf eine entspannte Reise immer den Fluss entlang. Doch es sollte ein wenig aufregender als erwartet werden. Auf halber Strecke trafen wir auf ein Segelschiff mit Motorschaden, welches wir ein gutes Stück an den Haken nahmen – unser neuer Follower.

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