Zürich

Das Frühstück war einfach, mit leckeren Brötchen, einer reichlichen Tasse Kaffee, aber wir konnten. Uns satt essen. Nach langem Überlegen, welche Tageskarte wohl die preiswerteste ist, ging es gegen 10:00 Uhr zur Stadtbesichtigung auf. Am Ticketautomaten entschieden wir uns für ein 09-Uhr Ticket, weil wir das preiswertere nicht hinkriegten. 2×13 Franken. Auch okay. Dann Fahrt zum Bahnhof, Bahnticket für den 4.7. nach Luzern gekauft. Und dann mit dem Reiseführer in der Hand durch die schöne Altstadt getigert. Die ist sehr verwinkelt, viele kleine, steile Gässchen, von oben immer mit herrlicher Aussicht auf den Zürichsee und die zunehmend sichtbaren Berge. Gegen Mittag kommt der kleine Hunger. Wir haben zum Glück noch Brot und Würstchen im Rucksack. Ein Crêpe: 9 Franken, Bratwurst: 7 – 9 Franken, eine Kugel Eis: 3 – 4 Franken, ein Schaschlikspieß 14,5 Franken. Da legt sich der Hunger von selbst. Wir flanieren staunend am Seeufer lang, vorbei an Parks, Hotels, schicken Läden, altmodischen Bädern. Auffallend sind die vielen jungen Schlipsträger und die großen Autos und die unzähligen Schmuck- und Uhrengeschäfte. Obwohl es Unmengen von Restaurants gibt (Haus zum Rüden), sieht man sehr viele Berufstätige mit irgendwelchen Snacks und Fertiggerichten. Unser zweiter Teil des Zürich-Besuchs führt uns mit der Uetlibahn auf den Hausberg Zürichs, den Uetliberg. Um die 850 Meter hoch. Von dort wanderten wir ca. 2,5 Stunden oberhalb des Sees auf dem Kamm entlang bei herrlichstem Sommerwetter. Was für eine Aussicht! Eine Seilbahn brachte uns wieder ins Tal. Und das alles mit unserer Tageskarte. Wieder in der Innenstadt gab es dann noch den dritten Programmpunkt: die kleine Rundfahrt auf dem Zürichsee. Traditionell wählten wir ein flaches Boot, wie wir es aus Kopenhagen, Amsterdam und Malmö (dort ohne Dach) kannten. Und auch hier galt das Tagesticket plus 2×5 Franken Zuschlag. Zum Tagesausklang gab‘s ein Magnum Eis für 3 Franken. Im Supermarkt kann man durchaus einiges kaufen, da wirken die Preise nicht ganz so entsetzlich. Ziemlich geschafft fielen wir im Hotel in unser Bett, zum Abendbrot gab es Brot von Zuhause mit Käse und Wein.

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