Lugano
Abreise aus Luzern bei strahlendem Sonnenschein ab Ableger Nummer 1 mit dem Schaufelraddampfer „Stadt Luzern“. Unsere Reise nach Lugano beginnt mit einer circa vierstündigen Fahrt über den Vierwaldstättersee. Traumhaft! Erwischen ein schattiges Plätzchen, werden von unglaublich netten Stewards umsorgt und genießen. In Flüelen steigen wir in den Gotthardexpress um. Schade, nur in der ersten Klasse gibt es Panoramafenster. Aber da der Zug fast leer ist, dürfen wir in Wagen 4 wechseln, der zwar recht altmodisch ist, aber über zu öffnende Fenster verfügt. Der Zug schraubt sich über den Gotthardpass, aber die meisten Kehren finden im Tunnel statt, schade. Trotzdem ein grandioses Erlebnis. Unterwegs stellen wir fest, dass es wohl auch möglich gewesen wäre, die gleiche Strecke mit einem normalen Linienzug zu fahren. Und das für einen Bruchteil des Geldes. Die Animation über den Tunnelbau hätten wir dann zwar nicht erlebt, aber die rechtfertigt den hohen Preis ebenso wenig wie das Stück Schokolade, was der nette Zugbegleiter brachte. Lugano liegt im Tessin, also dem südlichsten Schweizer Landesteil. Gesprochen wird hier nur italienisch. Auch alle Hinweisschilder sind italienisch und wir verstehen kein Wort. Draußen empfängt uns unglaubliche Hitze, Lärm und Baustellendreck. Wir entlocken dem Automaten mit einiger Mühe ein Kurzstreckenticket, fanden mit ebensolcher die richtige Haltestelle und kurz danach auch unser Hotel. Wieder ibis Budget, diesmal etwas geräumiger als das in Luzern. Erstmal brauchten wir was zum Abendbrot, und da Uwe von den ständigen Weißmehl-Brötchen ziemliche Magenprobleme hatte, griffen wir im Migros zu einem Schälchen Kartoffelsalat für 5 Franken und einem dunklen Baguette für mich. Beides vertilgten wir am Luganer See zusammen mit ein paar donnerharten Plattpfirsichen im Angebot. Uwe freut sich auf ein Bier, aber der Migros führt keinen Alkohol. Mehr war in diesem Abend nicht möglich, die Hitze tat ihr übriges.





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