Jetzt fahr’n wir übern See, übern See

Die Nacht gab es tolle Sound- und Lichteffekte: ein kräftiges Gewitter zog über uns hinweg. Regen in allen Stärken, Blitz und Donner. Das Zelt blieb dicht, aber wir hatten nicht allzu viel Schlaf. Am Morgen wurde es lange nicht besser, so dass unser Tag mit dem Frühstück so gegen 11 begann.

Wir wollen ja heute über’n See. Langsam kam die Sonne zum Vorschein und der Wind mäßigte sich. Nach der ersten Testrunde komplettierten wir die Ausrüstung um eine Angel und die große Fahrt konnte beginnen. Der Kuhstrand war diesmal nur von Vögeln besucht, aber da waren wir ja schon. Unser Blick richtete sich auf eine Insel im See. Da mussten wir hin. Der Wind hatte inzwischen aufgefrischt, die Wellen bekamen Schaumkronen. Und mit jedem Paddelschlag landete eine Ladung Wasser auf dem männlichen Sozius.

Am Steg auf der Insel machten wir es uns gemütlich, trockneten und angelten so vor uns hin. Gegen Nachmittag ließ der Wind nach und wir kamen entspannt wieder zurück. Fische sind immer noch keine im See.

Unweit des Campingplatzes bekamen wir heute im Wald einen Troll vor die Linse. Zum Abendessen gab es Kartoffelpfanne mit Champignons. Die „nye Kartoffler“ hier sind immer wieder lecker.

Der Abend klingt in einem Strandkorb bei Windstille mit Blick auf den glatten See aus.

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