Fisch- frisch auf den Tisch

… so zumindest der Plan.

Das Boot vom Vermieter war schnell startklar gemacht – und so ging es los auf den See. Straffer Wind erschwerte die Fortbewegung, so dass wir nach einigem Hin und Her die Leine am Steg festmachten, das Boot ein Stück treiben ließen und gemeinsam die Köder ins Wasser hielten.

Das Fischradar behauptet, der See sei voller Fische und es wäre nicht so einfach, den Köder unbemerkt zwischen ihnen zu platzieren. Unsere Köder jedenfalls blieben unbeachtet. Stattdessen zogen dunkle Wolken auf und es goss unvermittelt wie aus Eimern. Anlass genug, den Angelausflug abzubrechen, die nassen Sachen auszuziehen und einen Tee zu trinken.

Nach der Mittagspause klarte der Himmel kurzzeitig auf und wir gingen, ausgerüstet mit ordentlichen Regensachen, zurück zum Angelsteg. Aber in der Wetterküche wurde weiter gekocht: Dem kurzen Sonnenschein folgten wieder kräftige Regenschauer und danach wieder Sonne und so weiter.

In Wasser war auch gut was los – wie gestern Abend schon haben wir einige sehr kleine Barsche aus dem Wasser gezogen. Die durften wieder schwimmen. Ein etwas größerer, aber dennoch kleiner Barsch jedoch nicht. Der landete direkt auf dem Teller.

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