Nichts ist so spektakulär wie ein Feld am Meer
Ja, wenn man 23 km so vor sich hin wandert, wird auch profane Landschaft reizvoll. Die Sonne weckte uns früh und verwöhnte uns den ganzen Tag mit ihrer Anwesenheit.
Leider ist der Fernwanderweg fast durchgängig asphaltiert oder betoniert, führt aber einmal direkt am Wasser vorbei.
Für untrainierte Beine war die Etappe schon ganz schön weit. Die Ruhe und Einsamkeit auf dem Weg taten jedoch der Seele gut. In der „weißen Stadt“ Putbus füllten wir im wunderbar hergerichteten Bahnhof die Zucker- und Fettreserven wieder auf.
Weiter ging die Reise bequem und luftig-frisch mit dem Rasenden Roland in einem Wagen ohne Dach nach Baabe. Ein Erlebnis für alle Sinne, inklusive des olfaktorischen.
Nun sind wir also im Schicki-Micki-Touri-Ort Baabe gelandet, wurden zum ersten Mal im Hotel freundlich empfangen und fühlen uns willkommen. Den Abend verbringen wir etwas abseits der Menschenmenge, die das örtliche Osterfeuerchen angelockt hat, bei Fischbrötchen und Bier am Strand. Hier ist die Ostsee endlich so, wie es unsere Kindheitserinnerung glauben macht.
Uwes Telefon ist nun ganz tot, aber Christianes Fairphone ist dual-SIM- fähig, welch ein Glück.





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