Schlammschlacht zwischen Weinbergen

Da sich am Morgen die gleiche Wetterlage wie gestern bot: 11 Grad und durchdringender Regen, ging es noch einmal runter in die Weinebene. Die „Schilcher-Runde“ versprach Genuss-Wandern zwischen den Weinbergen. Ob es nun ein Genuss ist, 430 Höhenmeter zu erkraxeln, ist Geschmackssache. Aber von oben blieb es wenigstens trocken. Von unten allerdings weniger. In einem munteren Auf und Ab wechselten sich weite Blicke ins Weinland mit wildromantischen Tälern ab. Der Starkregen der letzten Tage hat die Bäche über die Ufer treten lassen und die Wege in rutschige Schlammpfade verwandelt.
Charakteristisch für die Steiermark ist der scheinbar immer grüne, dichte Wald- heute wanderten wir aber auch mal durch reine Fichtenschonungen, die genauso krank und tot wie zu Hause aussahen. Was sich hier wohlfühlt, sind jedoch Esskastanien, die im Mischwald genauso vorkommen wie in ganzen Plantagen.


Die Buschenschanken unterwegs waren natürlich alle geschlossen, der Wildgulasch mit Semmelknödel, den es recht preiswert beim „Steirischen Dorf-Wirt“ gab, verwöhnte unsere hungrigen Mägen auf der Rückfahrt.

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