Graz ziert sich
Der Reiseführer empfiehlt, am Stadtrand zu parken und mit einer ÖPNV-Tageskarte per Tram die Weltkulturerbe-Stadt zu erkunden. Statt der Bahn gab es einen Ersatzbus, dessen Fahrerin verkaufte uns kein Ticket und fuhr einfach los. Blöd nur, dass es an der Haltestelle auch keinen Automaten gibt. Der nächste Busfahrer empfahl uns, schwarz zu fahren, die Strafe entspräche einer Tageskarte. Was für ein Empfang!
Die Idee mit der Bahn ist zwar nicht schlecht, bei 35 Grad und mit Maske allerdings ziemlich schweißtreibend. So kamen wir zumindest in den Botanischen Garten, den wir sonst nicht entdeckt hätten. Eintritt frei, allerdings ist das kein „schöner“ Schaugarten, sondern die Pflanzensammlung der Uni. Derzeit blüht da nichts.
Der Stadtpark bot Schatten, einen schönen Springbrunnen und den Einstieg zum Aufstieg auf den Schlossberg. Da oben gibt es einen schönen Blick auf die Stadt und einen Biergarten.
Die Fahrt mit der Standseilbahn wieder runter ist im Tagesticket sogar mit drin – dennoch gehört Graz nicht zu unseren Favoriten.




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