Statt Storsjön nun der Storsjøen
Wehmütig nahmen wir Abschied vom Fjord, seinen Fischen, Schiffen und der schönen Stadt Trondheim.

Die heutige Etappe bringt uns circa 200 km nach Süden. Da bleibt Zeit für Abstecher. Der Weg führte uns fast vollständig am Fluss Gaula entlang, einem Eldorado für Fliegenfischer. Eher zufällig fanden wir diesen hübschen Wasserfall und Spuren einer historischen Kupferschmelzhütte.


Das eigentliche Ziel des Abstechers war die Stadt Røros, eine ehemalige Kupfererzbergwerkstadt und heutiges Weltkulturerbe mit weitgehend erhaltenem Stadtkern.
Die Kupferschmelzhütte ist im Laufe der Zeit immer wieder abgebrannt und wurde nach der Schließung des Bergwerks als Museum wieder aufgebaut. Heute sind in ihr Reste der originalen Bausubstanz zu sehen und die Kupferherstellung wird mit Schautafeln und beweglichen Modellen anschaulich dargestellt. Die Modelle werden mit Wasser angetrieben. Die Schinderei für Mensch und Tier vor allem unter Tage lässt sich hier anschaulich erahnen.









Das Museum wird auch für Sonderausstellungen genutzt, aktuell für Illustrationen von Stian Tranung.


Nach weiteren 2 Stunden Fahrt durch den Regen erreichten wir unser kleines Häuschen am Storsjøen, einem See, der fast genauso heißt wie der See bei Östersund. Selbst im Dauerregen konnten wir die Schönheit der sich stetig wechselnden norwegischen Landschaft bestaunen: mal brauste der Fluss durch felsigen, dunklen Nadelwald, mal schlängelte er sich durch lichte Birkenwälder, mal konnten wir die Gipfel der Berge in den Wolken nur erahnen.


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