Abreise 09:30 Uhr ab Dresden Neustadt. Da Fahrradfest war, hatten wir Probleme, die Straße zu überqueren. Der Zug nach Leipzig war voll, wir hatten reserviert, mit unseren großen Koffern ist das Reisen in den engen Zügen beschwerlich. Umstieg in Leipzig. Unsere Plätze liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu einer Gruppe lauter, restbetrunkener Männer, die Junggesellenabschied gefeiert hatten und bis Eisenach mitfuhren. Nervig. Zweiter Umstieg in Frankfurt. Von da aus nach Basel. Leider ist von der schönen Landschaft nicht viel zu sehen. Grau und regnerisch. In Basel sollen wir, so die Aussage der Deutschen Bahn, ein drittes Mal umsteigen. Außerplanmäßig. Dazu gab es eine Vorabinformation und wir sind zum Bahnhof gedackelt und haben die Zugbindung entfernen lassen. Jetzt, im Zug nach Basel, stellten wir fest, dass das alles Unsinn war, einzig die Zugnummer wurde geändert und wir konnten im Zug sitzen bleiben und entspannt bis Zürich fahren. In der wunderschönen, riesigen Bahnhofshalle haben wir erst einmal Bargeld abgehoben und kauften dann 2 Halbtax-Pässe, die uns berechtigten, alle Züge und auch den ÖPNV 50% preiswerter zu nutzen. 240 Franken. Dass der Bahnhof noch eine kleine Stadt im Untergeschoss beherbergt, merken wir erst am nächsten Tag. Dann ringen wir mit dem Ticketautomaten ein Straßenbahnticket ab und fahren zirka 20 Minuten nach Seebach ins Hotel Landhus. Das war preiswert und recht einfach, aber okay, wenn man Busbahnhöfe liebt. Nach dem Abendbrot (Reste Brötchen) gab’s noch eine Runde um den Block, bei der wir ein fantastisches Wohnviertel an der Hamilton Promenade besuchten. Da leben viele wohl sehr gut begüterte Menschen direkt an einem künstlich angelegten See mit Park. Staunen, staunen. Die 2. Reihe Wohn-Blocks hatte dann jedoch schon Gorbitz Charme.
























