Schon die Planung unseres Wanderkurzurlaubs gestaltete sich schwieriger als sonst, da 1. verschiedene Sehenswürdigkeiten auf dem Programm stehen sollten, die eine Abkehr von den Europäischen Fernwanderwegen E9 und E10 nötig machten und 2. das Angebot an (auch bezahlbaren) Pensionen und Hotels, die uns für eine Nacht aufnehmen wollten, sehr überschaubar war. So mussten Kompromisse gefunden werden.
Am Gründonnerstag ging’s entspannt los, nach einem Steinschlag auf der Autobahn und einem daraus folgenden Riss in der Frontscheibe, der sich langsam aber stetig ausdehnte, waren wir dann doch etwas verspannter. Das Auto stellten wir an den Zielpunkt unserer Wanderung, zum Umsteigen in den Bus hatten wir genau 2 Minuten. Die Hektik führte dazu, dass wir jetzt ungeplant und völlig überflüssig einen Schirm dabeihaben.
Mit dem Bus ging’s kreuz und quer über die Insel nach Bergen, von dort mit dem Zug nach Stralsund. Dort erwartete uns das nächste Highlight: Die Dame am Empfang. Als erstes wurden wir darauf hingewiesen, die Masken aufzusetzen, dann wollte sie Christianes Corona-Genesenenzertifikat nicht akzeptieren, uns aber einen Selbsttest für 3,90 verkaufen. Das Hotel, einschließlich Frühstück, war sonst aber ganz prima.
Zum Abend gab es einen Stadtbummel, der in einer kleinen Pizzeria endete.

























