Österreich 2025

Wien

Wir teilen gern lange Fahrten auf zwei Tage auf. So führte uns unsere heutige Etappe bis nach Wien. Leider mit vielen Verzögerungen und ziemlich zähem Vorankommen. Gegen 16 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft am Stadrand. Die Tickets für die Öffis (Tagekarte 8 Euro) waren schnell beschafft, so dass wir uns auf den Weg in die Innenstadt machten.
Ziel war Schloss Schönbrunn. Eine imposante Anlage, leider war die Sonne dann auch gleich weg.

Anschließend gönnten wir uns ein Wiener Schnitzel im Wiener Naschmarkt, einer sehr langen Fressmeile. Wir schlenderten danach durch die Wiener Innenstadt, konnten einem Sachertörtchen nicht widerstehen und kamen eher zufällig am Wiener Prater vorbei. Das ist ein riesiger Freizeitpark mit unglaublich vielen Fahrgeschäften, viel lauter Musik und ziemlich gut besucht. Gleich nebenan standen drei größere Bierzelte, in denen Oktoberfest gefeiert wurde. Standesgemäß mit Dirndl und Lederhose.

Goethe ist überall

Vor unserer Fahrt zum Ferienhaus machten wir erneut die City unsicher. Unser 24-Stunden-Ticket war ja noch gültig und zur Ferienwohnung sind es nur wenige Stunden. Die Stadt ist voll von super-sanierten schicken alten Gemäuern und natürlich stehen auch unzählige Statuen rum. Wir erwarteten den Namensgeber der Mozartkugeln, Franz Joseph und vielleicht auch Johann Strauss. Doch statt des Walzerkönigs entdeckten wir den alten Goethe. Nun wissen wir, Goethe steht nicht nur bei uns im Bücherregal, sondern auch in Wien.

Wir entdeckten auch die Schaufenster von zwei Firmen aus der Heimat…

Bei Tageslicht sieht alles ein wenig anders aus. Der Stephansdom wird nachts nur spärlich beleuchtet, tagsüber ist er nicht zu übersehen. Im Innern probte ein Chor zu Orgelmusik und die Sonne schuf eine sehr tragende Stimmung.

Gleich um die Ecke flatterten uns noch ein paar wunderschöne Schmetterlinge um die Nase.

Am gestrigen späten Abend staunten wir über eine sehr lange Schlange an Würstchenstand Bitzinger in der Nähe der Oper. Da mussten wir nun auch noch hin und mal ein paar Wiener probieren, die hier allerdings Sacher Würstel heißen, in einer Kräuterbrühe gekocht werden – und auch nicht anders schmecken.

Die anschließende Fahrt zur Unterkunft wurde zunehmend spannender, denn Pascals Football-Mannschaft Nürnberg Hawks standen im Halbfinale der Bayernliga. Live auf Youtube. Für den Fahrer blieb der Audiostream, zusätzlich kommentiert von der charmanten Beifahrerin. Und das Beste dabei: Die Hawks haben gewonnen und stehen in zwei Wochen im Finale. Glückwunsch!

Unsere Unterkunft war zur Ankunft schon beheizt und neben Betti, Arthur und Freddy wartete ein leckerer Kuchen auf uns.

Der erste Schnee

Den heutigen Morgen nutzen wir für ein entspanntes Ausschlafen. Beim späten Frühstück wandelte sich der Regen draußen in den ersten Schnee. Wir blieben erstmal drin und spielten ein Gesellschaftsspiel. Als gegen Mittag endlich die Sonne zwischen den Wolken durchlugte, schnürten wir die Wanderstiefel, überredeten den Hund und zogen los gen Simonhöhe. Die Pilze am Wegesrand konnten wir nicht stehen lassen.

Am späten Abend fuhren wir in den Ort, um den See schon mal im Dunkeln zu erkunden. Auf dem Rückweg ließen wir uns es nicht nehmen, einen Eisautomaten zu probieren – viele leckere Sorten.

Dank Arthur sind heute auch mal richtig schöne Bilder hier.

Wald-Kunst

Heute stand eine Wanderung entlang des Wassererlebniswegs Glantschach auf dem Plan. Nach kurzer Anreise mit dem Auto begrüßte uns der Wald zunächst mit Kunstwerken, im Wesenlichen Gesichter. Da gab es viel zu entdecken.

Es ging viel auf und ab, doch Freddy meisterte den langen und schwierigen Weg. Ein reichhaltiges Pilzangebot bereicherte dann auch unseren Abendbrottisch.

Zu den Pilzen gab es Kartoffeln aus dem eigenen Garten und selbst gemachtes Zaziki. Am Abend vergnügten wir uns mit zwei Gesellschaftsspielen auf Bettis und Arthurs reichhaltigem Fundus.

Dann eben Pilze

Die jüngere Hälfte der Reisegruppe verabschiedete sich heute in aller Frühe für einen Tagesausflug nach Slowenien. Die nicht mehr ganz so junge Hälfte ließ es dann etwas ruhiger angehen. Im Supermarkt gab es die Tageskarte für den Angelsee – dann könnten wir heute Abend Fisch essen.

Der Tag am See brachte nicht den erwünschten Angelerfolg, die Fische waren alle untermaßig. Um nun nicht ganz mit leerem Tisch dazustehen, könnten vielleicht ein paar Pilze zu den Bratkartoffeln helfen. Eine kurze Suche im Wald ergab eine überraschend hohe Ausbeute. Die Slowenien-Reisegruppe steuerte das Dessert bei, so dass das Abendessen ein kleines Festmahl wurde.

Große Abenteuer für kleine Vierbeiner

Heute stand die Tscheppaschlucht Ferlach auf dem Plan. Ein sehr anspruchsvoller Wanderweg für uns und eine große Mutprobe für Freddy. Hohe Felsen, schmale Wege und Wasser, das tosend ins Tal stürzt. Im Anschluss guckten wir uns noch das Meerauge Bodental an, ein in der Eiszeit durch einen Gletscher erzeugtes Toteisloch mit einem Teich in der Mitte. Zur Eintrittskarte für die Schlucht gehörte auch ein Rückfahrticket mit dem öffentlichen Bus. Sein Fahrer war sogar so freundlich, zwei Wanderinnen mitten auf der Strecke einzusammeln. Ansonsten benehmen sich die Autofahrer hier genauso unmöglich wie zu Hause.
Zum Abschluss kehrten wir in ein Lokal ein und ließen uns festlich bewirten.

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