Weinsberg CaraTour 600 MQ
Es ist dann aber ein HYMER Grand Canyon geworden. Gleiche Größe.
Weinsberg CaraTour 600 MQ
Es ist dann aber ein HYMER Grand Canyon geworden. Gleiche Größe.
zum Störmthaler See südlich von Leipzig. Die Übergabe des Wohnmobils erfolgte eine Stunde später als erwartet, ein kleiner Stau am Dreieck Nossen – und dennoch das Ziel erreicht.
Das Wohnmobil hat einen 2,3 Liter Turbodiesel. Der ist spritzig wie ein Schiffsdiesel, hat aber Automatik und einen Tempomat. Mehr als erwartet.
Der Abend klingt bei einem Glas Wein am See mit Tina, Rico und Finja aus. So darf es sein.
steht nun offen. Zweimal negativ getestet. Blöderweise mussten wir in der Apotheke noch vorher zwei Masken zu Apothekerpreisen kaufen.
Der Tag war ansonsten ziemlich sportlich. Christiane hat den Störmthaler See mit dem Fahrrad umrundet und Uwe hat den Fischbestand geprüft: kein Fisch im See.
Zum Abend ging es mit Tina und Rico in den Biergarten und danach mit dem Fahrrad zurück.
Beizeiten gestartet, lagen ca. 800 km vor uns. Das Wohnmobil ist tatsächlich ein Reisemobil. Bei höchstens 120 Sachen mit einem Durchschnittsverbrauch von knapp unter 10 Litern, wenn man den Bordcomputer glaubt. Die Sitze sind bequem und das Radio etwas störrisch. Und an jedem Rastplatz ist ein sauberes Klo dabei.
Die Fahrt verlief ohne Stau oder Zwischenfälle, aber an der Grenze wurden Ausweis und Test gründlich kontrolliert.
Unser heutiges Nachtlager befindet sich auf einem hübschen kleinen Zeltplatz nördlich von Aarhus. Ein typisch dänischer Zeltplatz zum Wohlfühlen. Große Stellplätze mit Hecken, gepflegter, kurzer Rasen, große, saubere Küche, Familienduschen…absolute Ruhe, obwohl es hier sogar einen Pool gibt.Bei uns gibts zum Abendbrot leckere Zucchini-Suppe aus dem Garten.
Aarhus Camping
https://goo.gl/maps/4YZrXW83kUhJAqAY8
In Schweden!
Entspannte 180km bis Frederikshavn, kurz auf die Fähre und schwupps sind wir in Göteborg.
Diesmal hatten wir ein Essen auf der Fähre bereits gebucht: Fish & Chips – genau richtig.
Für unsere Corona-Tests interessierte sich hier niemand. Den wunderbaren Autobahnknoten um Göteborg haben wir baustellenumleitungsbedingt auch ausgiebig inspiziert.
Unser kleiner Durchreise-Campingplatz ist wunderbar ruhig. Großzügige Parzellen und nix los, allerdings nur 10 Grad und Nieselregen.
Kerstins Camping
https://goo.gl/maps/FW9mMG46b1qTDbdR7
Das beruhigende Geräusch eines feinen, aber stetig tropfenden Regens auf das Wohnmobildach ließ uns den Tag etwas später beginnen. Vom Tipp des erfahrenen Schwedenreisenden Axel schlussendlich überzeugt, war Uwe mit der längeren Fahrt durch das wildromantische Tal des Klarälven einverstanden. Allerdings war von der wunderbaren Landschaft mehr zu erahnen als zu sehen, denn es regnete fast ununterbrochen. Schon auf der Fähre hatten wir eine Buchungsanfrage auf dem empfohlenen Campingplatz gestellt, die jedoch unbeantwortet blieb. Auf gut Glück hingefahren, mussten wir dann auch leider wieder abdrehen: kein Platz für Caravans. Echt schade. Plan B hieß, wieder zurück zum Fluss, wo wir weiter nördlich dann auch einen schönen Stellplatz auf einem von Holländern und deutschen Pfadfindern bevölkerten Platz fanden. Die Sonne versüßte Uwe ein abendliches Köderfischbaden und mir einen langen Spaziergang am Fluss. In der Nacht dann wieder das beruhigende Geräusch…
Alevi Camping
https://goo.gl/maps/hXLYxvg3Ga3Ysu7y6
Unsere heutge Reiseetappe sollte verhältnismäßig kurz sein: aus dem Flusstal des Klarälven in die reizvolle schwedische Provinz Dalarna zum Venjansjön östlich des Siljansees. Da die Zivilisation hier doch merklich dünner wird, füllten wir den Kühlschrank auf und tappten dabei promt (und gern) in die „5- für- 50“ – Falle. Außerdem: Viel Platz auf einem herrlich ruhigen Zeltplatz, jede Menge fiese Mücken, aber viele nette Menschen, um die 15-18° und immer mal wieder Regen. Als wir 2018 hier im Land waren, knackte und bröselte das Moos unter unseren Füßen weg, so trocken war alles. Jetzt macht jeder Schritt im Wald am See einen schmatzenden Ton. So muss Schweden sein. Am Abend schauen wir zwei Fliegenfischern zu- die beiden hätte Robert Redford wahrscheinlich jedoch nicht für seinen großartigen Film gecastet…
Vi uppskattar dina kommentarer! Fortsätt så!
Venjans Camping
https://goo.gl/maps/iTWmwtkwnSg4Vq7g9
Die ganze Nacht, den ganzen Tag.
Wachwerden in Stille – kein Regen!
So ein wunderschöner Tag heute – und sogar mit Sonne. Zeit, auf Fischjagd zu gehen: ein paar Stunden mit dem Boot und danach in einer schönen Bucht vom Ufer aus. Das Fischradar zeigt Fische in verschiedenen Wassertiefen, nur unser schönes Ködersortiment scheint hier niemanden zu interessieren. Kein Fang.
Als Uwe noch keine Ahnung vom Angeln hatte, war er erfolgreicher.
Dafür hatte Christiane Sammlerglück. Beeren und Pilze. Einen auf dem Bild haben wir allerdings dann lieber doch nicht gegessen…
Der Tag brachte eine Fahrradtour bei schönem Sonnenschein – mit mehr Höhenmetern als erwartet. Es fühlte sich an, als würde wir den Kahleberg erklimmen. Und oben sah es dann auch so aus.
Das mehrstündige Bootsangeln am Nachmittag blieb wie gestern ohne Erfolg – da essen wir halt wieder Pilze…
Heute verschlug es uns an den vermutlich nördlichsten Punkt unserer Reise: in den Fulufjällets Nationalpark, um uns dort den höchsten schwedischen Wasserfall anzugucken: den Njupeskär. Da es hier weit und breit kaum andere Attraktionen gibt, war der Besucherandrang enorm. Auf dem Parkplatz und 2km entlang der Zufahrtsstraße herrschten Zustände wie Weihnachten in Seiffen.
Der Weg zm Wasserfall ist komfortabel ausgebaut, der Wasserfall selbst tosend und spektakulär (Video).
Eine Umleitung auf dem Hinweg brachte uns über die Oxbergsbron, eine Brücke, die einspurig von Straße und Eisenbahn benutzt wird. (Video)
Das war zumindest die Empfehlung zweier Schweden, die wir vor ein paar Jahren auf einem Campingplatz trafen. Da wir nun ohnehin in der Gegend sind, gucken wir uns den See natürlich an.
Der Tag begann mit Sonne, die sich langsam durch den Nebel kämpfte. Das morgendliche Bad im roten Wasser des Venjan fiel bei ca. 15° Luft- und gefühlten 5° Wassertemperatur entsprechend kurz aus. Unsere Fahrt ging zuerst nach Mora, dem Touri-Zentrum der Region und auch dem der Dalarna-Pferde. Die gibt es hier als Souvenir in allen Größen, gekauft haben wir keins.
Mora ist außerdem seit 100 Jahren der Zielort des legendären Vasa-Laufs.
Am Silian-See haben wir einen schönen Platz direkt am Wasser gefunden, zum Angeln ist es zu flach und Boote gibt’s auch keine. Touristisch ist hier viel erschlossen, der See ist rundum bebaut, die Sicht auf’s gegenüberliegende Ufer ist damit nicht ganz so romatisch, wie wir es in den letzten Tagen genossen haben.
Unser Fazit: schöne Gegend, aber nicht unbedingt ein Reiseziel.
Mangels Fisch haben wir den Grill für Geflügel angeschmissen und da es hier nicht mehr ganz so kalt ist, gibt es ein romantisches Glas Wein am Wasser.
Västanviksbadet Camping
https://goo.gl/maps/6qRph4Fvvxgbk8uz8
Den Schönwetterprognosen im Osten folgend, wählten wir die „Schwedenpause“ (gut 150km nordwestlich von Stockholm) als unser neues Domizil. Auf diesem von zwei herzlichen Schweizern geführten Campingplatz gelten strenge Ruheregeln, was uns aber sehr angenehm ist. Wir ergatterten einen schönen Platz direkt am Wasser mit traumhaftem Blick auf den See.
Wir sind hier direkt im Nationalpark Färnebofjärden, in welchem unzählige Vogelarten leben:
„Der Nationalpark ist berühmt für seine reiche Vogelwelt, die Ornithologen schon seit ungefähr 1970 in Scharen anzieht. Es gibt hier 205 Vogelarten, ca. 100 davon brüten regelmäßig.“
Aber auch Fische sind hier zu Hause. Wie liehen uns ein Kanu und keine Stunde später hing der erste Hecht am Haken. Mit knapp 50cm wäre er auch daheim in der Pfanne gelandet.
Camping Färnebofjärden
https://goo.gl/maps/WznPYqfgafzqT4Wk9
Für heute Nachmittag so ab 14 Uhr wurde ein kräftiges Regengebiet angekündigt. Vormittags wollten wir mit dem Motorboot angeln, was vom Vormieter allerdings deutlich zu spät zurückgebracht wurde. So konnten wir halb eins starten und wussten, dass es bald regnen soll. Die Wolken sahen aber friedlich aus, so dass wir uns trauten und mit Angeln versehen auf den windigen See raustuckerten.
Für unseren Köder hat sich ein Barsch interessiert, obwohl der Köder eine passende Größe für einen Hecht hatte… Der Regen trat nach Prognose ein – die Rückfahrt über den mit Schaumkronen aufgewühlten See, gegen den kräftigen Wind und mit Regen von vorn war dann alles andere als gemütlich.Zum Glück haben wir unser beheizbares Gefährt und können entspannt dem stetigen Prasseln der Tropfen lauschen.
Wetterbild: SMHI (Sveriges meteorologiska och hydrologiska institut)
Der nächtliche Regen erfrischte am Morgen nur noch die Füße. Auch der starke Wind hatte sich gelegt und somit ging es ein weiters Mal zur Fischjagd auf den See. Der kleine Motor brachte uns entspannt zu einer stillen Bucht und schon hing der erste schöne Barsch am Haken. Wenig später folgte ihm unser erster Zander! Die ganze Gegend hier ist ein wahres Paradies für Natur-, Angel- und Vogelfreunde: Während des Angelns kreiste über uns ein riesiger (vermutlich) Seeadler, wir sehen Menschen mit ausladenden Teleobjektiven und es herrscht eine absolute und so wohltuende Stille hier. Obwohl wir uns im Nationalpark bewegen, finden sich an vielen Orten kleine Biwakplätze mit Schutzhütte, Trockenklo, Feuerholz, Grillplatz und sogar einer Auswahl an verschiedenen Grillrosten.
In diesem Jahr fallen uns auch immer wieder Hinweise zu Skiliften und Loipen auf, auch in Gegenden, die wir nicht als Gebirge bezeichnen würden. Höhepunkt hier sind die beleuchteten Wald-Wanderwege – aber klar: Im Winter wird hier die Langlaufloipe sein und die muss beleuchtet sein, um sie mehr als ein paar Stunden am Tag nutzen zu können.
Da noch genug Fischvorrat im Kühlschrank liegt, konnten wir heute statt der Nahrungsbeschaffung unsere Aufmerksamkeit dem Radfahren und Wandern widmen. Die Wanderung im Naturschutzpark wurde allerdings mangels mitgeführtem Mückenschutzes und kurzer Hosen nach kurzer Zeit unerträglich und musste folglich abgebrochen werden. Dementsprechend hielt sich auch die Ausbeute an Fotos der zahlreichen Vogelarten in Grenzen. Über den Verlust konnten uns eine Tasse Kaffee und ein Muffin im Cafe hinwegtrösten.
Der Tag begann als richtiger kurze-Hosen-Tag und wir entfernten die Sonnencreme von der Liste der unnütz mitgeführten Dinge. Zum Glück hatten wir gestern schon das Boot für den Vormittag gechartert und so konnte es zu einer letzten Angeltour losgehen. Die Fische waren anderer Meinung: Ausbeute heute ist nur ein Barsch. Vielleicht lag es am Wetter, denn kaum waren wir auf dem Wasser, versteckte sich die Sonne hinter interessanten Wolkenformationen und rings um den See zogen grummelnd Gewitterwolken auf. Das Wetter kann sich hier in enorm hoher Geschwindigkeit ändern. Am Nachmittag ergänzen wir unsere Sammlung seltener Vogelaufnahmen 🙂 und waren wiedermal froh, den heftigen Gewitterguss nicht im Zelt erleben zu müssen.
Unser Weg nach Süden führt an Mariefred vorbei, dem Ort, in dem Schloss Gripsholm steht. Berühmt auch durch Kurt Tucholsky. Unser Abstecher dahin scheiterte jedoch an der Parkplatz-Situation im Ort. Alles belegt.
Unweit des Schlosses fährt eine kleine Museums-Eisenbahn, der wir für ein Foto in einem Bahnhof auflauern konnten. Na ja, nicht mal mit Dampf.
Zum Abend dann ein feiner Sonnenuntergang in den Schären an Rotwein und Pistazien.
Schloss Gripsholm
https://goo.gl/maps/mCAodPZGN2sHf2Em7
Kalvholmens Camping
https://goo.gl/maps/tNL4hck47ppnuWko9
Da unser Reisemobil kein Fluchtauto ist, nahmen wir auf unserem Weg in den Süden einige Empfehlungen des Reiseführers mit. Erste Station: Västervik. Ein kleines, hübsches Hafenstädtchen an der Ostküste mit einem Aussichtstum, von dem aus wir den herrlichen Blick auf den Ort und die Schären fotografieren wollten. Allerdings war der Turm wegen Renovierungsarbeiten gesperrt, so dass wir den herrlichen Blick von dem Ort zum Turm fotografierten.
Im Hafen selbst lagen durchaus ansehnliche Schiffe, die öffentliche Toilette war blitzeblank, mit geputzem Spiegel und kostenlos. Das scheint in Schweden der Standard zu sein.
Weiter südlich in Oskarshamn suchten wir eine Skulpturenausstellung im zugehörigen Museum auf. Grobe, aber dennoch feine Schnitzereien, die unglaublich lebendig wirkten. Und gleich nebenan eine Schifffahrtsausstellung mit Schiffsmodellen.
Västervik
https://goo.gl/maps/zrMHrHzHKh7TE3ws8
Björkenäs Camping
https://goo.gl/maps/sGZmiyLoMsgbUutR9
Na ja, oder eben unsere Einreise in die Heimat durch zwei Negativtests genehmigt wurde. 80 Euro dank der planlosen Politik unserer Regierung.

Damit sind die Formalitäten geklärt und wir können entspannt auf die Fähre warten. Mälmö ist nur 30 Autominuten von Trelleborg entfernt und damit unser Ausflugsziel für den letzten Urlaubstag in Schweden.
Leider hatte das Technikmuseum wie alle anderen Museen der Stadt schon um 17 Uhr geschlossen – ein Grund mehr, diese lebendige, bunte Stadt noch einmal zu besuchen..
Malmö: Technik und Seefahrtmuseum
https://goo.gl/maps/gaUWfrDSzosCfMzb8
Die Fähre brachte uns gut und pünktlich zurück in die Heimat, doch dann gab es zwei Überraschungen:
Für unseren teuer erkauften Testnachweis interessierte sich niemand. Es war nichtmal eine Station aufgebaut, in der stichprobenartig kontrolliert wurde. Zum Glück sind wir tiefenentspannt und freuen uns auf ein schönes Frühstück, das wir – beim zweiten Mal ist es schon Tradition – wie 2018 in der Bäckerei am wunderbar sanierten Marktplatz von Güstrow einnehmen.
Mecklenburger Backstuben
https://goo.gl/maps/eVRkkxf5QzAVPao28
Für die letzte Nacht planten wir einen Besuch auf dem großen Campingplatz am Senftenberger See. Laut gut lesbarem Schild ausgebucht, Nachfragen zwecklos, hätten wir uns aber auch denken können. Bis nach Hause ist es nicht mehr weit, also suchten wir eine Entsorgungsstation für unsere Abwässer. Doch alle Stellplätze in der Umgebung haben keine solche Möglichkeit. In Schweden gibt es diese Stationen sogar immer mal auf Autoparkplätzen. Zurück nach Schweden wollten wir ohnehin schon nach kurzer Zeit auf der Autobahn: Rasen, Drängeln, Stau und Endlosbaustellen.
Bleibt das Problem mit der Entsorgung, was wir elegant mit einem Besuch in Kötitz lösten. Ein Platz war noch frei. Direkt neben dem Freibad. Aber wir können den Urlaub nun wie geplant ausklingen lassen und heute Abend in einen Biergarten radeln.
Campingplatz „Am Badesee Coswig-Kötitz“
https://goo.gl/maps/ba7gRF6oBrHepmej7
In Meißen fanden wir das „Probierstübchen zum Loch“. Sehr rustikale Hausmannskost mit DDR-Charme. Der halbe Liter Bier für drei Euro. Später am Abend kamen uns noch Betti und Arthur besuchen.
https://maps.openrouteservice.org
Gefahrene Kilometer: 3851
Verbrauchter Sprit: 342 Liter -> 8,9 l / 100km
