Mit Dampf über den Furkapass
Statt wie letztens mit dem Glacier-Express durch den Furka-Tunnel zu fahren, sollte es diesmal die Bahn über den Berg sein. Eine Dampfbahn, die nur im Sommer verkehrt. Im Winter liegen 7 Meter Schnee.
Der Wunsch dazu entstand vor zwei Jahren im Glacier-Express. Unsere Anreise erfolgte diesmal mit Bus und Zug und musste 6:10 am Bus beginnen. Das war zeitig und es regnete.
Rückblickend hat es sich jedoch gelohnt: die Fahrt durch grandiose Landschaften (Rheinschlucht), das Erlebnis Dampfbahn mit Zahnstangenantrieb, der Pass mit Schneeresten, das Herzblut der unzähligen ehrenamtlichen Helfer zu erleben. Die Sonne schien erst jenseits des Passes. Der Rhonegletscher, von dem nur nackter Fels zu sehen ist, hat dem Glacier-Express seinen Namen gegeben. In den 1920ern ging sein Eis bis zu den Bahnschienen.
Auf Nachfrage durfte Uwe sich auf dem Podest des ersten Wagens aufhalten. Die Lok hat nach hinten ein großes Fenster – das ist dann schon fast wie eine Führerstandsmitfahrt. Großartig! Video
Ein besonderes Erlebnis war ein technischer Defekt kurz vor dem Zielbahnhof: die Zahnstange am Bahnübergang wird abgesenkt, damit Autos die Gleise queren können, und angehoben, damit der Zug fahren kann. Diesmal schlug das Anheben fehl und letztlich mussten alle Passagiere die letzten Meter zu Fuß gehen. Die Lok stand jedoch sehr dekorativ in der Sonne.









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