Die Beeren sind los!
Der heutige Tag versprach zunächst wenig Aufregendes. Vielleicht schauen wir uns das Stadtzentrum von Lillehammer an, vielleicht baden wir, vielleicht gehen wir wie vor ein paar Jahren zur Sprungschanze und schauen nach Heidelbeeren.
Mit dem Boot auf dem See rumfahren ging mangels günstig gelegener Slipstelle nicht. Ein letzter Check nach den hier geltenden Angelregeln brachte jedoch eine Überraschung: Das Angeln im Mjøsa ist kostenlos und unterliegt nicht den bisher vorgeschriebenen Desinfektionsregeln. Es gibt lediglich ein Mindestmaß von 50cm für Forellen. Also suchten wir eine Slipstelle und fanden sie gerade so machbar in der Nähe des Stellplatzes.
Die Sammelei der Heidelbeeren war schnell erledigt. Ein hier üblicher Heidelbeer-Kamm (Kindergröße) kam testweise zum Einsatz, hat sich jedoch nicht bewährt. Zwar geht das Pflücken damit sehr schnell, es landen jedoch zu viele Blätter und unreife Beeren im Körbchen. Die Beeren werden mechanisch mehr beansprucht und die Büsche sehen danach auch ziemlich gerupft aus. Dieses Jahr stellten wir außerdem noch fest, dass hier in der Gegend offenbar gewerbliche Beerenjagd stattfindet – viele Büsche waren komplett leer-gekämmt.
Die Bootstour am Nachmittag und Abend war sehr entspannend, brachte jedoch keinen Angelerfolg. Wir vermuten, dass das Angeln deshalb kostenlos ist, weil keine Fische im See sind.








Noch ein Nachtrag zu gestern. Hier im Wintersportort wird auch im Sommer fleißig trainiert, zum Beispiel mit Inlinern auf öffentlichen Straßen. Bergab werden dann auch gern fast 50km/h erreicht [Video].

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