Gehobene Geschichte

In Roskilde wurden seit den 60er Jahren mehrere vormals von den Wikingern versenkte Boote wieder ausgebuddelt, aufwändig konserviert und soweit möglich wieder zusammengebaut. Das Ergebnis ist im Wikingermuseum zu besichtigen. Vollständig ist keines der Boote. Im Außenbereich befinden sich dann noch schwimmfähige Nachbauten der Schiffe, die tatsächlich seetauglich sind und auf den Routen der Wikinger durch Nord- und Westeuropa schipperten. Unglaublich, wie viele Bäume für einen solchen Kahn dran glauben mussten. Große Handwerkskunst, die im Museum sehr anschaulich nachempfunden werden kann.

Ein lustiges Unterfangen ist es wohl, wie die Wikinger zu rudern. Zumindest sieht es von Ufer so aus: [Video]

Programmpunkt zwei auf unserer Liste war eine Fahrt mit dem Ausflugsschiff MS Sagafjord in den Fjord hinein. Leider waren alle Plätze ausgebucht und selbst der nette Kapitän konnte für uns nichts erreichen.

Mit Programmpunkt drei wurde es weltkulturerbig: der Dom zu Roskilde. Wer sowas mag (die Hälfte unserer Reisegruppe) kam voll auf ihre Kosten. Die andere Hälfte wundert sich über die Vielzahl der Grüfte und Grabmale. Knapp tausend royale und klerikale VIPs sind hier versammelt.

Selbst für die noch amtierende Königin Margrethe II. ist schon ein Plätzchen reserviert. Bisher ist es aber mit einer Sitzbank künstlerisch verhüllt und nur als Modell zu sehen.

Roskilde selbst ist ein hübsches Städtchen zum Wohlfühlen.

Wie von erfahrenen Dänemark-Urlaubern empfohlen, wagten wir uns heute an das Topping auf dem Softeis. Der Rieseneisbecher mit Kugeleis, Softeis, Sahne, Schaumzucker, Schokoladenüberzug und Marmelade hätte unter ausgewählten LeserInnen Aaahs und Ooohs hervorgerufen, war uns aber nach der leckeren Vorspeise eine Nummer zu groß. Aber auch die kleine Ausführung verordnete uns eine Verdauungspause am Kai.

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