Kurioses vom Sjusjøen

Das erste Kuriosum des Tages waren die „Eierbecher“. Das erste Frühstück in unserem neuen Häuschen am Sjusjøen konnten wir draußen einnehmen, zwar mit Jacke, aber immerhin. Gern würden wir etwas Kühle und auch ein wenig vom einsetzenden Nieselregen in die Heimat schicken.

Die Landschaft in Seenähe sieht aus wie am Kahleberg und fühlt sich unter den Füßen so sumpfig an wie im Zinnwald-Georgengfelder Hochmoor. An den Bäumen, die so aussehen, als seien sie schon viele hundert Jahre ohne Leben, hängen kuriose Fetzen. Ursache oder Folge?

Zu unserer Sammlung kurioser Verkehrsschilder gesellt sich der „Wildwechsel-Skifahrer“. Auf dem Weg um den See wird der Wanderer jedoch freundlich gegrüßt.

Der sonst übliche Dauercamperwohnwagen mit VorZELT ist hier eher die Ausnahme. Kurioserweise verwendet der norwegische Wintercamper ein stabiles VorHAUS als Anbau für seinen Wohnwagen. Die Schneeschaufel steht auch im Sommer griffbereit. Man weiß ja nie…

Die Landschaftsgärtner in Vollzeit sind hier kurioserweise Schafe. Sie sind überall, treten allerdings nicht im Herdenverband, sondern in der Kleinfamilie mit alleinerziehender Mutter auf.

Hier ist scheinbar gerade Erdbeerzeit. Und die Moltebeeren, die wir während unserer Wanderung sammelten, reifen kurioserweise falschrum: rot = unreif, orange = reif. Aber irgendwie verstärken sie vermutlich die Wirkung des abendlichen Weins. Kurios.

 

 

HINTERLASSE EINEN KOMMENTAR

Wird geladen
×