Entschleunigt nach Bergen

MItterweile hat uns das erwartete Wetter eingeholt: es regnete fast die ganze Nacht und der Morgen begrüßte uns bei trockenen 14 Grad. Wenigstens konnten wir das nasse Zelt im Trockenen einpacken.

Auf dem Plan stand die Fahrt nach Bergen, wo wir zwei Tage verbringen wollen. Das Navi verkündet fast 5 Stunden für gut 200km – inklusive zweier Fährfahrten. Entschleunigung pur. Da wir zudem recht zeitig unterwegs waren, entschieden wir uns, der Empfehlung des Reiseführers folgend das Städtchen Skudeneshavn auf der Insel Karmøy zu besuchen. Wir fanden, diesmal lag der Reiseführer falsch – der Ort war weder besonders schön, noch lebendig. Vielleicht hat ja die Corona-Zwangspause ihre Spuren hinterlassen. Aber zumindest die Landschaft der Insel war sehenswert.

Die weitere Fahrt nach Bergen verlief auf gut ausgebauten Straßen problemlos. Die Tunnel unter den Fjorden verlaufen kilometerlang sehr steil nach unten und ab der Mitte wieder genauso steil nach oben. Und manchmal mit Kreisverkehr im Tunnel. Das ist schon interessant. Auf der Fähre wiederum ist heftiger Wind. Wir mussten nie länger als 10 Minuten auf die Abfahrt warten.

Der Campingplatz ist an einem See hübsch gelegen, mit schönem Panaorama auf ein paar Berge. Allerdings ist hier der Boden durchweicht und wir haben etliche Autos im Schmodder versinken sehen. Der hauseigene Radlader zieht die Fahrzeuge aus dem Dreck und verfüllt die Spuren mit Kies. Wir haben das rechtzeitig gemerkt und einen eher trockenen Platz – allerdings nicht am See – gewählt.

stürmisch
Skudeneshavn

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